Rockbuster-Zwischenrunde: Indianageflüster und 5er WG sind im Finale

News #134

Die rockenden Rapper von Indianageflüster aus Koblenz und Hunsrück sowie die feierwütige 5er WG aus Trier haben es noch ins Finale von Rockbuster 2016 geschafft. Bei der Zwischenrunde in Bad Ems haben beide Bands die Jury überzeugt.


Für die meisten war es ein toller Konzertabend am Freitagabend: für die rheinland-pfälzischen Nachwuchsbands, die bei den Rockbuster-Vorrunden aus den Räumen Koblenz, Trier und Pfalz als Zweitplatzierte in die Zwischenrunde kamen, und die Besucher auf dem gerade eröffneten Bartholomäusmarkt in der Kurstadt. Doch für fünf Menschen wurde es ein bisschen zur Qual. Nachdem Lilli Rubin, die Vorrundensieger aus Mainz aufgrund einer unaufschiebbaren TV-Produktion abgesagt hatten, blieb der fünfköpfigen Jury die schwere Entscheidung, einer der drei hochmotivierten Bands den Start beim Finale auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz am 22. Oktober zu versagen - und damit die Chance auf den Gewinn eines umfangreichen Förderpaketes von der Rock & Pop Rheinland-Pfalz.


So gab es denn auch gar keinen Zweifel, dass viel Potenzial in Fürbaß aus Zweibrücken steckt. Bei mehr als 30 Grad am frühen Abend prallte die Sonne vor der Bühne auf die "Wipsch" in Bad Ems, und nur wenige Besucher hatten sich schon aus dem Schwimmbad oder von schattigeren Plätzen auf den Weg zum Fest gemacht. Dennoch schafften es die Sänger Luise und Fabian Ehrmanntraut, mit ihren gefühlvollen und nachdenklich stimmenden Liedern wie "Betäub mich" oder "Die Zeit" die ersten Zuschauer anzulocken.

 

Dennoch wirkten die Shows der Mitbewerber an diesem Abend einen Hauch professioneller. Der 5er WG aus Trier war der Spaß an ihren poppigen Stimmungsliedern anzumerken. So sprang der Funke auch schnell auf das langsam wachsende Publikum über. Der breite Synthie-Sound-Teppich, ausgefeilte Arrangements und die sichtliche Freude von Sänger Sven Braun an der Performance brachten auch die Menschen vor der Bühne zum Mittanzen.


Die Rapper von Indianageflüster waren bei der Vorrunde in Koblenz nur knapp gescheitert. Bei der Zwischenrunde in Bad Ems ließen sie keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen. Die Jungs aus Koblenz, Emmelshausen und Kastellaun behaupten, dass der Hunsrück zu den Hochburgen des Rap zählt. Zumindest hat Sänger Jojo Gauch mit seinem fehlerfreien Rap in Bad Ems dafür gesorgt, dass der Trend in diese Richtung geht. Gepaart mit den melodischen Rock- und Metalelementen einschließlich Cello-Einsatz sind dem Ideenreichtum eigentlich keine Grenzen gesetzt.


Weitere Gewinner stehen unterdessen schon fest: Die Besucher des Finales im Oktober erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit unterschiedlichsten Stilrichtungen, die der rheinland-pfälzische Musiknachwuchs zu bieten hat.


Artikel: Rhein-Zeitung, Andreas Jöckel

Foto: Annegret Arnold


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